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Mein Versprechen ist es, das mir immer wieder den Arsch rettet. Mein Versprechen:

"Sag niemals nie! Sag niemals, du wirst NIE wieder einen Absturtz haben. Verleugne nicht, dass es dich danach sehnt und sich möglicherweise auch in vielen Jahren immer mal wieder danach verlangen wird."

 

Mein Körper ist gar nicht mehr in der Lage, einen Absturtz einfach so weg zu stecken. Heute spüre ich das Gift und es ist kein gutes Gefühl. Ich weiss, mit jedem Glas Alkohol schlage ich einen weitern Nagel in meinen Sarg. Ich würde nie behaupten, dass mir das egal ist. Ich überlege mir mehr als 10x, ob ich mit anstosse oder bei O-Saft und Mineralwasser bleibe. Immer.

Aber wenn ich mal wieder beschlossen habe drüber weg zu gehen und mir einen Absturtz Abend leiste, dann ist es mir egal, ob mein Körper "nein" sagt. Der Unterschied zu früher ist: es ist nicht mehr der Dämon in mir, der skrupellos über mich bestimmt sondern ich bin es, der sagt: "Heute will ich, heute tu ich!"

Es ist kein schönes Gefühl, zu spüren, wie einem die Luft weg bleibt und auch nicht der Schmerz in der Brust. Heute spüre ich dies und ich weiss, was ich tue.

 

Ist es mir egal? Nein, so abgebrüht bin ich nicht.

Hält es mich auf? Nein, wieso sollte es?

 

Falls Leute da sind, die von diesem Hintergrund wissen und sich besorgt erkundigen:

"Geht es dir gut?" - "Ja natürlich!" - "Brauchst du was?" - "Alles Bestens. Erst mal hohl ich mir was zu trinken und falls was ernstes gewesen wäre, bin ich wenigstens glücklich gestorben. "

 

...."Falls es was ernstes ist, bin ich wenigstens glücklich gestorben."....

Voilà. Ich will nicht elend krepieren an einem lebenserhaltenden System. Ich will einfach eines Tages sterben und nichts bereuen.

 

Und bereuen werde ich nicht!

Ich habe gelebt!

Ich habe geliebt!

Ich habe mehr erlebt als viele Menschen in 100 Jahren.

 

Und wenn das Wochenende vorbei ist und ich es überlebt habe - starte ich in die neue Woche und lebe mein hundsnormales Leben weiter.

Was will ich mehr?