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Solange du der Bestie Sucht hörig bist, gehört dein Leben ihr.

Sie will und er fordert alles von dir.

Sie will dich.

Sie will dein Leben.

Und sie bekommt es. Ausnahmslos.

 

Gibst du ihr nicht, was sie von dir will, foltert sie dich, quält dich. Sie besetzt jeden Winkel deines Gehirns, jeden Gedanken, den du denken kannst, so lange, bis du ihr ihren Tribut zollst.

Sollte deine Sucht auch körperlich abhängig machen, foltert und quält sie dich zudem auch körperlich. 

Wenn du ihr nicht gibst, was sie will, zerlegt deinen Körper in Einzelteile, ringt dich zu Boden, wo du liegen bleibst und nicht mehr aufstehst.

 

Wenn du ihr nicht geben kannst, was sie will, zwingt sie dich, Dinge zu tun, zu denen du "unter normalen" Bedingungen nicht in der Lage wärst.

 

Sie zwingt dich zu lügen, zu steheln, zu betrügen und zu hintergehen.

Sie hilft dir dabei, Pläne aus zu hecken, auf die du allein im Traum nicht kommen würdest und sie verleiht dir die Rücksichtslosigkeit, Verschlagenheit, Gerissenheit und Hinterhältigkeit, jeden gefassten Plan in die Tat um zu setzen.

Dabei ist völlig egal, ob du dir darüber bewusst bist, was du tust oder ob die Bestie dich so sehr in den Fängen hat, dass du wie eine Marionette an den Fäden tanzt, die sie führt.

 

Du belügst jeden, wenn es erforderlich ist. Am Meisten jene Menschen, die dir nahe stehen. 

Du stiehlst und bestiehlst, wenn es sein muss.

Du kratzt deinen letzen Groschen zusammen, um an den Soff zu kommen, der die Bestie in dir befriedigt.

Wenn das nicht mehr reicht, verkaufst du dein Auto, beleihst dein Haus, machst Schulden bei Freunden, Familie, Bekannten.

"Du würdest deine Grossmutter verkaufen" um die Bestie zufrieden zu stellen ist sinnbildlich gemeint und heisst: wenn alle stricken reissen, würdest jeden verkaufen, inklusive deiner selbst.

 

Das ist Sucht in ihrer vollsten Ausprägung! Das ist der Moment, wo du in den Spiegel schauen und die hässliche, widerwärtige Fratze hinter deinem menschlichen Äusseren sehen kannst!

 

Stellt sich dir und deiner Bestie jemand oder etwas in den Weg, während du unterwegs bist, ihr den Tribut zu zollen und sollte jener nicht schlau genug sein, der Geschichte, die du ihm auftischst zu glauben damit er sich verpisst, wird die Bestie in dir höchst persönlich eingreifen und sicher stellen, dass dir der Weg frei gemacht wird: sie wird sich die Maske vom Gesicht reissen und den armen Trottel in die Flucht schlagen.

 

Etwas Positives kann man aber selbst in dieser abscheulichen Phase finden und ich empfehle dir: TU ES!

 

Stell dich vor den Spiegel und sieh dich an. Sieh dich ganz genau an. Sieh so lange hin, bis sich dir die Fratze hinter deinem menschlichen Gesicht offenbart.

 

Es ist deine beste Chance, dies so eindrücklich zu erleben, dass du es nie wieder vergessen wirst und es wird dir helfen, in deinem lebenslangen Kampf gegen die Bestie und den Dämon in dir.

 

 

Ich schenke dir gern ein weiteres Bild:

 

Was einen Junkie von einem Serienmörder unterscheidet ist nur, dass Ersterer nicht danach trachtet, andere Menschen zu töten

 

In seiner Rücksichtslosigkeit, Verschlagenheit, Gerissenheit und Hinterhältigkeit steht der Junkie einem Serienmörder in nichts nach.

 

(An dieser Stelle eine Film Empfehlung: "Mr. Brooks" mit Kevin Costner)