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Ein paar grundlegende Dinge:

  • Niemand kann dir helfen, solange du dir nicht selber helfen willst!
  • Du brauchst auf jeden Fall professionelle Hilfe.
  • Falls du das Pech hast, einer Sucht verfallen zu sein, die körperlich und mental abhängig macht, musst du zuerst den körperlichen Entzug überstehen.
  • Es gibt nicht DEN Weg aus der Sucht.

 

 

Niemand kann dir helfen, solange du dir nicht selber helfen willst

Die Betonung liegt hier auf dem Wort wollen.

Es reicht nicht, dass du erkannt hast, was für ein Frack du geworden bist. Es reicht nicht, dass du siehst, dass dein Job flöten geht oder schon gegangen ist, es reicht nicht, dass du siehst, wie verzweifelt Angehörige, Familie und Freunde versuchen, dir zu helfen (falls sie es noch tun), ja es reicht nicht mal, wenn du längst all das verloren hast und du in deinen lichten Momenten wirklich verzweifelt darüber bist!

Gegen die Bestie Sucht in dir, kommst du nicht an, solange du für oder wegen jemandem oder wegen etwas davon loskommen möchtest.

Du, und nur du, musst für dich an den Punkt kommen, wo du dich selber, dein eigenes Versagen, deine andauernde Schwäche, deine verdammte Hörigkeit und Abhängigkeit von dieser Bestie in dir derart satt hast, dass du darüber kotzt, schreist, wütest und tobst. Dass du am Boden liegst und flennst weil du dich selber nicht mehr ertragen kannst!

DU musst für dich ganz allein alles derart satt haben, dass dein einziger Ausweg die Kampfansage gegen die Bestie in in dir ist!

 

 

Hol dir professionelle Hilfe

Ob du sowohl einen körperlichen Entzug machen musst oder "nur" den mentalen: ohne Hilfe von Aussen schaffst du es nicht, der Bestie in dir zu entkommen.

Und auch danach, wenn du den eigentlichen Ausstiieg schon geschafft hast, brauchst du Hilfe von Aussen, um dem Dämon, der weiter um dich schwänzelt und nur darauf wartet, dich wieder in seine Fänge zu bekommen, wiederstehen zu können.

 

 

Körperlich und mentale Abhängigkeit

Den körperlichen Entzug will ich nicht kleinreden, ganz im Gegenteil, Aber Worte reichen nicht, ihn zu beschreiben. Der körperliche Entzug ist die Hölle und verlangt dir alles ab.

Aber er ist zu schaffen und die gute Nachricht ist: egal von welchem Suchtmittel die Rede ist, er dauert nie länger als vierzehn Tage. Vierzehn Tage, die unter diesen Umtänden eine Ewigkeit sind, unbestritten.
Aber sieh es mal so: Gerechnet an den Jahren, die du deinen Körper täglich vergiftet, malträtiert und geschunden hast - was sind dagegen vierzehn Tage?

 

Die Qualen in denen du für die Dauer des körperlichen Entzuges leidest, sind unbeschreiblich. Aber gemessen an der Zeit, die DU deinen Körper vergiftet, vergewaltigt und geschunden hast, sind die paar Scheisstage des körperlichen Entzuges nichts!

Darüber solltest du wirklich nachdenken, dessen solltest du dir wirklich bewusst werden.

Und dafür kannst und musst du deinem Körper bis in alle Ewigkeit dankbar sein.

 

 

 

Es gibt nicht den Weg aus der Sucht

So individuell der Weg eines Menschen in die Sucht ist, so individuell ist der Weg aus der Sucht. Jedoch habe ich im Laufe etlicher Jahre Begriffen, dass jede Sucht gleich tickt. Nur die Dimension, das Ausmass, ist verschieden.

Fest steht jedoch, dass du der Bestie in dir ohne Hilfe nicht entkommen kannst und wirst!